Ich bin eine Begnadigte.  Als jüngstes von fünf Kindern kam ich Anfang der 60er Jahren auf die Welt. Nachzügler, Nesthäkchen und Wirtschaftswunderkind in Personalunion – aber kein Wunschkind… Ich war halt da. Und ich bekam reichlich zu essen vor lauter Freude, dass endlich genug da war- die mageren Nachkriegsjahre steckten meinen Eltern, Geschwistern und der Oma noch spürbar in den Knochen. Diese Pfunde sollte ich nie wieder dauerhaft loswerden ... ;-) Wir waren keine Künstler. Wenn meine Mutter zum verstimmten Klavier, das wir immerhin besaßen, Zarah Leander Lieder sang, schloss Vater demonstrativ alle Zwischentüren unseres mit Aussiedlerkrediten gebauten Bungalows. Meine Schwester musste zum Blockflöteüben immer auf das Gästeklo im Eingangsbereich gehen. Bei uns zuhause hatte man vor allem nützlich zu sein. Dazu zählte putzen, kochen, bügeln oder sonst irgendwie der Mutter helfen. Und so gab meine Seele auch keine Ruhe, bis ich den nützlichsten aller Berufe – Krankenschwester – ergriffen hatte. Um Missverständnissen vorzubeugen: ich arbeite in Teilzeit auch heute noch gern in diesem Beruf. Ich mag die Menschen und sie mögen mich – meistens jedenfalls. Aber die musikalische Seite in mir wollte auch leben und konnte es, von der Familie milde belächelt, doch nur in der knapp bemessenen Freizeit zwischen den Schichtdiensten. Und so hat es eine Weile, nämlich drei Jahrzehnte, und einen besonderen Impuls von außen gebraucht, um mein erstes komplettes Album mit 11 eigenen Songs zu veröffentlichen. Gott hat mir gezeigt: es ist noch nicht zu spät, die Dinge zu tun, die mir wichtig sind und am Herzen liegen. Dass ich vor 12 Jahren das erste Mal Sprechunterricht nahm und nun regelmäßig als Hörbuchsprecherin (www.die-sprechstelle.de) arbeite, ist auch so eine Sache. Ich nenne das Gnade. Und bin sehr dankbar.
Ich bin eine Begnadigte.  Als jüngstes von fünf Kindern kam ich Anfang der 60er Jahren auf die Welt. Nachzügler, Nesthäkchen und Wirtschaftswunderkind in Personalunion – aber kein Wunschkind… Ich war halt da. Und ich bekam reichlich zu essen vor lauter Freude, dass endlich genug da war- die mageren Nachkriegsjahre steckten meinen Eltern, Geschwistern und der Oma noch spürbar in den Knochen. Diese Pfunde sollte ich nie wieder dauerhaft loswerden ... ;-) Wir waren keine Künstler. Wenn meine Mutter zum verstimmten Klavier, das wir immerhin besaßen, Zarah Leander Lieder sang, schloss Vater demonstrativ alle Zwischentüren unseres mit Aussiedlerkrediten gebauten Bungalows. Meine Schwester musste zum Blockflöteüben immer auf das Gästeklo im Eingangsbereich gehen. Bei uns zuhause hatte man vor allem nützlich zu sein. Dazu zählte putzen, kochen, bügeln oder sonst irgendwie der Mutter helfen. Und so gab meine Seele auch keine Ruhe, bis ich den nützlichsten aller Berufe – Krankenschwester – ergriffen hatte. Um Missverständnissen vorzubeugen: ich arbeite in Teilzeit auch heute noch gern in diesem Beruf. Ich mag die Menschen und sie mögen mich – meistens jedenfalls. Aber die musikalische Seite in mir wollte auch leben und konnte es, von der Familie milde belächelt, doch nur in der knapp bemessenen Freizeit zwischen den Schichtdiensten. Und so hat es eine Weile, nämlich drei Jahrzehnte, und einen besonderen Impuls von außen gebraucht, um mein erstes komplettes Album mit 11 eigenen Songs zu veröffentlichen. Gott hat mir gezeigt: es ist noch nicht zu spät, die Dinge zu tun, die mir wichtig sind und am Herzen liegen. Dass ich vor 12 Jahren das erste Mal Sprechunterricht nahm und nun regelmäßig als Hörbuchsprecherin (www.die-sprechstelle.de) arbeite, ist auch so eine Sache. Ich nenne das Gnade. Und bin sehr dankbar.
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